N-haltige Spurennährrstoffdünger und N-Dünger als Formulierhilfsmittel für Pflanzenschutzmittel fallen nicht mehr unter das Ausbringungsverbot der Sperrfrist Laut der Landwirtschaftskammer Niedersachsen haben sich hierauf sämtliche Bundesländer geeinigt.

(27.10.2017)
N-haltige Spurennährrstoffdünger und N-Dünger als Formulierhilfsmittel für Pflanzenschutzmittel fallen nicht mehr unter das Ausbringungsverbot der Sperrfrist
Laut der Landwirtschaftskammer Niedersachsen haben sich hierauf sämtliche Bundesländer geeinigt.

Begründung: „…..Aufgrund der Ausgangsstoffe dieser Spurennährstoffdünger ist davon auszugehen, dass der Stickstoff nicht aktiv dazugegeben wird, sondern „passiv“ in den Spurennährstoffverbindungen enthalten ist. Passiv kommt Stickstoff immer dann in Ausgangsstoffen von Spurennährstoffdüngemitteln vor, wenn er Bestandteil einer chemischen Verbindung ist. Als Beispiele wären hier Mangannitrat, Borethanolamin bzw. alle chelatisierten Mikronährstoffe zu nennen.“

So wird die Zufuhr von Stickstoff über Beizung oder Blattdüngung mit o.g. Spurennährstoffen „…nicht als Zufuhr von Düngemitteln mit wesentlichem Gehalt an Stickstoff betrachtet.“
(Quelle: Hinweise zum integrierten Pflanzenschutz, Bezirkstelle Uelzen, Nr. 27/26.10.2017)

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